Jahresauftaktwanderung rund um die Neunkirchner Höhe

„Wir müssen mal wieder raus an die Luft!“, so der Konsens zwischen Namibhunter und mir am 1.1.16. Gesagt, getan, kurz die Kalendarien verglichen und den 6.1.16 festgemacht.

Das Ziel war dann auch recht schnell ausgemacht, wir wollten mal wieder eine kleine Runde auf der Neunkirchner Höhe im Odenwald drehen und dabei natürlich auch noch den einen oder anderen Geocache einsammeln. Gestartet wurde in Neunkirchen, einer kleinen Odenwald-Gemeinde, ca. 20 Minuten von Darmstadt und Bensheim entfernt. Sie liegt sehr exponiert am Rande des Waldes der Neunkirchner Höhe und bietet bei guter Sicht einen tollen Weitblick bis in den Taunus. Früher gab es in Neunkirchen eine Skipiste, doch seit einigen Jahren ist der Lift außer Betrieb.

Von unserem Parkplatz am Friedhof aus starteten wir in Richtung der Radaranlagen. Auf der Neunkirchner Höhe stehen mehrere Anlagen der Deutschen Flugsicherung, die der Kontrolle und Steuerung des Flugverkehrs rund um den Frankfurter Flughafen dienen. Diese wurden besichtigt, ebenso wie die Gersprenzquelle. Nächste Anlaufstelle war der Kaiserturm auf dem Gipfel der Höhe. Dieser Anfang 1900 gebaute Aussichtsturm wird am Wochenende und an Feiertagen bewirtschaftet und ist eine beliebte Anlaufstelle für Wanderer und Mountainbiker.

Weiter ging es in Richtung der Wildweibchensteine, sowie zur Burgruine Rodenstein. Um diese Orten ranken sich eine Vielzahl Sagen, der wilde Rodensteiner muss hier in Saus und Braus gelebt haben. Die Ruine lässt die Pracht des alten Sitzes erahnen und ist definitiv einen Besuch wert.

Den Rückweg legten wir über Laudenau zurück, auf dem Weg dorthin bestaunten wir noch einen schönen Wasserfall. Der weitere Weg nach Neunkirchen führte uns noch an einige schöne Aussichtspunkte.

Zurück in Neunkirchen besuchten wir zum Abschluss das „Heilige Wasser“, einen Brunnen, dessen Wasser Heilkräfte zugesprochen wurden und der früher ein beliebtes Pilgerziel war.

Die ca. 16 km lange Wanderung mit gut 400 Höhenmetern hat Spaß gemacht und ist auf jeden Fall empfehlenswert! Einige Tradis, der Radiosites-Multi und der Mysterie-Cache am Rodenstein konnten sehr gut gefunden werden und rundeten unsere Tour ab.

Karte (Quelle: Openstreetmap)

Bilder (c) helixrider

Höhenprofil Track Neunkirchner Höhe
Höhenprofil Track Neunkirchner Höhe
Ausblick auf Laudenau
Ausblick auf Laudenau
Wasserfall im Odenwald
Wasserfall im Odenwald
Burgruine Rodenstein
Burgruine Rodenstein
Burgruine Rodenstein
Burgruine Rodenstein
Eine Eule? ;-)
Eine Eule? 😉
Burgruine Rodenstein
Burgruine Rodenstein
Auf den Wildweibchensteinen... ;-)
Auf den Wildweibchensteinen… 😉
Pilzbefall am Baumstumpf
Pilzbefall am Baumstumpf
Radaranlage Neunkirchner Höhe
Radaranlage Neunkirchner Höhe

Der neue Mystery-Typ von Groundspeak: Verschleierte E-Mail-Notifications

Die Notification-Mails der letzten Jahre waren designmäßig sehr „unauffällig“ (um charmant zu bleiben), funktional aber klasse. Schon aus dem Betreff der Mail konnte man direkt erkennen, um welche Aktion, welchen Cache und bei Bedarf Cacher es sich handelte:

[GEO] Notify: Dr. Zarkov published Alarm Alarm – Lockpicking (Unknown Cache)

[LOG] Watchlist: helixrider found Whatever (Unknown Cache)

Jetzt hat man in Seattle offensichtlich eine hippe Designschmiede rangelassen, die der spröden Textnachricht mit klarem Titel ein neues, ansprechenderes Outfit verpasste, allerdings für meinen Geschmack dabei die Nutzbarkeit etwas aus den Augen verlor… Ich finde, die Titel sind zu lange. Auf meinem Smartphone werden sie noch vor den relevanten Informationen abgebrochen. Und warum gibt es die Schlüsselworte in den eckigen Klammern nicht mehr? Die waren super geeignet, um Filter zu trainieren.

Watchlist Notification: Die 7 Burgentour – Pfälzer Wald/Nordvogesen (GCJC83) has a new Write note log from geovi

New Traditional Cache: wer suchet der findet! (GC59FXY), 4.6mi S (7.3km S)

Was haltet Ihr vom neuen Design?

Ich bin mal gespannt, wann ich mich daran gewöhnt habe 😉

Update 25.7.14
Das ging jetzt aber schnell – Groundspeak scheint wieder auf die alten Betreffzeilen umgestellt zu haben. Klasse!!

Logs oder Lügen, löschen oder lächeln?

So geht das also:
Man logt mal ganz entspannt einen EC im Ausland (heute) und datiert das Log zurück (mehrere Jahre). Auf die nette Rückfrage des Owners, dass er die Mail mit den Antworten wohl zwischenzeitlich verloren habe und ob man die nochmals schicken könne, antwortet man dann mit „ach gott, so viel noch zu loggen und der rechner ist in der zwischenzeit gecrasht…“ (sowie noch weitere, inkorrekte Annahmen, was man da so vor Ort vielleicht gesehen haben könnte.)

Hat man das mit >3.000 „Funden“ (?) und als Powertrail-Owner nötig?

Unter Berufung auf meine „Earthcache-Owner-Ethik“ müsste ich das Log jetzt löschen… aber mal ganz ehrlich – wen von den restlichen „normalen“ Cachern interessiert denn der Punkt überhaupt noch?

Was meint Ihr – löschen oder milde lächeln? Oder evtl. beides??? 😉

Gedanken zum neuen Garmin Oregon

Mit großem Interesse habe ich die Infos zur Neuauflage der Garmin Oregon Serie auf den Seiten von Garmin, im Promo-Video und in verschiedenen Blogs gelesen und versucht, für mich zu bewerten. Vielleicht interessiert Euch meine Sicht:

Ich bin zwiegespaltener Meinung – erstmal finde ich die neuen Oregons RICHTIG interessant, denn das Design sieht gut aus und die Features (angekündigt viel schnellere Reaktion des User Interface, mobile Anbindung an Smartphones / Laptops) finde ich klasse. Auch die Preise sind nicht sooo schlecht – ca. 380,- EUR UVP für ein Oregon 600. Lassen wir mal 6 Monate ins Land gehen, dann gehen die für 300,- über den Tisch (*orakel – orakel* 😉 ).

Dagegen stehen für mich der Verlust des Displayschutzrandes sowie die (eventuell) zu erwartenden Garmin’schen Beschränkungen. Der „Gehäusewulst“ hat mein heutiges Oregon (und das Dakota) schon mehrfach vor Displayschäden gerettet. Beim neuen Design scheinen das nur 1-2 mm zu sein – damit sind die Displays ähnlich angreifbar wie bei einem Smartphone. Das könnte ein dickes Minus für die neue Gerätegeneration werden, ist doch insbesondere die Outdoortauglichkeit eines der zentralen Features eines dezidierten GPSr.

Weiterhin bin ich sehr gespannt, ob Garmin in der Anbindung offene Standards unterstützt oder ob hier ein „Closed shop“-Betrieb auf uns zukommt. Eventuell wird sich das Gerät über Bluetooth nur mit einer speziellen, verdongelten Version von Garmins Kartensoftware verstehen und die Vorteile mobile Kommunikation nicht wirklich nutzen. Aber bestimmt sind das nur Hirngespinste meinerseits… 😉 

Mein Fazit (und das als bekennender Gadget-Junkie): Ich warte erst mal ab. Und erkläre mich mit meinem „alten“ Oregon und fürs Online-Gedöns meinem Mobiltelefon erstmal zufrieden.

 

 

Munzees im Batch erstellen

UPDATE 20.01.13, 22:22 Uhr

Installation in Google Chrome klappte nun auch – auf Tools, Erweiterungen gehen und dann das Skript aus dem Filemanager auf das dann in der Mitte auftauchende Popup ziehen und fallen lassen.

Zusätzlich möchte ich auch noch explizit auf die Seiten von dafi87 verweisen, dort findet ihr die Beschreibung, was das drawQRzee-Skript noch so alles kann sowie viele weitere Informationen und Links rund um Munzee.

/UPDATE 20.01.13, 22:22 Uhr

Wahrscheinlich ist das schon zigmal in diversesten Foren und Blogs durchgekaut worden, ich bitte um Milde 😉

Munzees – Auslegen vorbereiten

Achtung – klappte nur mit Firefox, mit Chrome habe ich es nicht hingekriegt, das Batch-Skript zu installieren. 

Zuerst das Userskript drawQRzee von http://userscripts.org/scripts/show/120854 in Firefox installieren. Vielen Dank an da-fi.de – super Arbeit!!!

Dann unter http://www.munzee.com/user/createmunzee richtig viele Munzees anlegen. Name und Note sind egal, die werden beim Deployment gesetzt.

UPDATE 20.01.13: Auch das kann drawQRzee von Hause aus – einfach die Anzahl und die Startnummer (letzter selbst angelegter Munzee +1) angeben und das Skript macht alles alleine für Euch! /UPDATE

Jetzt auf „Undeployed“ klicken und unten den Button „Batchprint“ auswählen. Dann „Select all munzees“ und schließlich „drawQRzee Batchprint“. Die folgende Seite zeigt dann nur die QR-Codes.

Diese drucke ich auf A4 aus.

Variante A: Drucken auf Normalpapier, ausschneiden. Dann ein breites Tesa-Transparentband ein Stück abrollen und die QRs von hinten mit etwas Abstand aufkleben. Dann das Band wieder aufrollen, geschnitten wird dann unterwegs mit der Schere.

Variante B: Avery Zweckform L4775-20 kaufen, das sind wetterfeste A4-Etiketten. Die kann man nach dem Schneiden direkt aufkleben 😉 (http://www.amazon.de/Avery-Zweckform-L4775-20-Wetterfeste-Etiketten/dp/B0002S4D12/ref=lh_ni_t?ie=UTF8&psc=1)  (Nein, kein Sponsor-Link, nur eine persönliche Produktempfehlung).

Falls ihr andere Maße benötigt, könnt Ihr unter „Account – drawQRzee Settings“ die Standardeinstellungen anpassen, das habe ich aber nicht gebraucht.