Forstrettungspunke in Hessen

Was tun wenn man eine Unfall mitten im Wald erleidet? Mit dem Fahrrad fernab einer befestigten Straße stürzt? Beim Klettern auf Bäume herunterfällt?

Wohin bestellt man den Rettungsdienst?

Die Leitwachen sind heute mit modernster Technik ausgestattet. So ist es oft möglich (je nach Ausbildungsstand des Mitarbeiters) das Geokoordinaten angemommen und ein Rettungsfahrzeug an diese Koordinaten geleitet wird.
Leider sind nicht alle Wege (gerade im Wald) asphaltiert, die Wege sind zu steil, die Kurven zu eng, o.ä. und können von einem Rettungsfahrzeug nicht befahren werden. Um hier Abhilfe zu schaffen wurden die sog. (Forst-)Rettungspunkte initiiert. Hierbei handelt es sich um „eine definierte Anfahrtstelle für Rettungsfahrzeuge außerhalb von Ortschaften, vorwiegend in Waldgebieten.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungspunkt).

Um nun bei einem Unfall/Notfall schnellstmöglich den Anschluss an die Rettungskette zu erhalten gehört zu einer guten Vorbereitung (neben einem funktionierendne Mobiltelefon und einem Erste-Hilfe-Päckchen) auch eine Liste mit Rettungspunkten im Aktionsgebiet. Selbst wenn der/die Verletzte(n) nicht zum Rettungspunkt tranportiert werden können, so kann man hier den Rettungswagen abholen und einweisen.

Für Hessen steht mir noch keine Liste mit allen Rettungspunkten zur Verfügung, aber eine Übersicht/Kartendarstellung gibt es auf der Anwendung www.radroutenplaner.hessen.de und auf  http://www.hessen-forst.de/service/rettungskette.htm. Bei geeignetem Zoom ist sowohl der Rettungspunkt erkennbar und per Mausklick kann seine Nummer/Bezeichnung abgelesen werden. Andere Bundesländer bieten einen ähnlichen Service.

(Gastbeitrag von manic.mechanic)

4 Gedanken zu „Forstrettungspunke in Hessen“

    1. Keine Sorge, ich habe von offizieller Stelle die Meldung, dass es für Hessen keine Downloadlisten geben wird 🙁

  1. Vor über einem Jahr war das TAB-Team oben am Selterswasserhäuschen auf Cachesuche, als plötzlich mehrtere ausgewachsene Bullen einen Hohlweg raufgetrottet kamen 😮

    Wir also schnell zurück zum Häuschen uind rauf auf einen dort zufällig stehenden Hänger. Aus sicherer Höhe dann die 110 gewählt und die Lage geschildert, mit der Angabe des dortigen Rettungspunktes konnten die aber leider überhaupt nichts anfangen 🙁 vielmehr mußten wir uns die Frage gefallen lassen, ob es sich denn um 4-beinige Bullen handeln würde – ob die uns wirklich ernst genommen haben?

    Die Bullen sind dann wild röhrend über die Wiesen bis zur Weide mit mehreren Kühen gerannt… bis sie von eilend über Telefonkette herbeigerufenen Bauern wieder in ihr gehege zurückgetrieben wurden.

    Nicht auszudenken, wenn die Tiere den Weg bis runter nach Elmshausen geschafft hätten: „Achtung, auf der B47 zwischen Elmshausen und Reichenbach mehrere freilaufende Bullen“…

    Auch wenn das ganze letztendlich ohne größere Sach-/Personenschäden abgelaufen ist, auf die Polizei warten wir bis heute vergebens und das mit der Angabe des Rettungspunktes ging auch in die Hose…

    Und die Moral von der wirklich wahren Geschichte:

    110 die Männer die man ruft
    112 die Männer die auch kommen (und die kennen i.d.R. auch die Rettungspunkte)

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